Viele Frauen erleben während der Stillzeit verschiedene Arten von Schmerzen – sei es nach der Geburt, beim Stillen oder durch alltäglichen Stress. Die Suche nach sicheren und wirksamen Lösungen ist häufig ein großes Thema für junge Mütter. Schmerzmittel Stillzeit stellt daher eine wichtige Frage dar: Welche Medikamente dürfen genutzt werden, ohne das Baby zu gefährden? In diesem Artikel erfährst du, welche Schmerzmittel in der Stillzeit wirklich erlaubt sind und welche Alternativen sanft helfen können.

Dieser Beitrag zum Thema Schmerzmittel Stillzeit basiert auf aktuellen medizinischen Erkenntnissen und dient ausschließlich der Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung oder individuelle therapeutische Empfehlung.

Erlaubte Schmerzmittel Stillzeit – Diese Medikamente sind sicher

Paracetamol (z. B. Ben-u-ron, Tylenol)

Paracetamol gilt derzeit als eines der sichersten Schmerzmittel Stillzeit für stillende Mütter, sowohl bei leichten bis mittelstarken Schmerzen als auch bei Fieber.

Wichtig:
In den USA hat die FDA im September 2025 eine Änderung der Kennzeichnung von Acetaminophen (Paracetamol) beschlossen, da Studien mögliche Zusammenhänge mit Autismus und ADHS bei Einnahme in der Schwangerschaft untersuchen. Aktuelle gibt es keine Veränderung bezüglich der Stillzeit, dennoch lohnt es sich, aktuelle Entwicklungen im Blick zu behalten.

Ibuprofen (z. B. Nurofen, Advil)

Auch Ibuprofen ist eine empfohlene Option während der Stillzeit, insbesondere bei entzündungsbedingten Schmerzen (z. B. nach einem Kaiserschnitt oder bei Brustentzündung).

Bei bekannten Magen- oder Nierenproblemen sollte die Einnahme von Ibuprofen mit ärztlicher Rücksprache erfolgen. Schmerzmittel Stillzeit solltest du idealerweise direkt nach dem Stillen einnehmen und dabei stets die geringstmögliche Dosis wählen, damit der Wirkstoff bis zum nächsten Stillen weitgehend abgebaut ist.

Nicht empfohlene Schmerzmittel

Folgende Wirkstoffe sollten in der Stillzeit nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden:

Es ist immer besser, wenn möglich auf Medikamente zu verzichten. Du schonst damit deinen Körper und das deines Kindes. Nicht-medikamentösen Methoden sind immer vorzuziehen. 

Magnesiummangel im Blick behalten

Kopfschmerzen in der Stillzeit können häufig durch Magnesiummangel entstehen. Behalte deinen Magnesiumhaushalt im Blick.

Weitere sanfte Methoden bei Schmerzen

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FAQ – Schmerzmittel während der Stillzeit

Darf ich während der Stillzeit Paracetamol einnehmen?

Ja, Paracetamol gilt als eines der sichersten Schmerzmittel Stillzeit Optionen. Nur sehr geringe Mengen gelangen in die Muttermilch, und bisher sind keine schädlichen Wirkungen auf das Baby bekannt.

Ist Ibuprofen beim Stillen erlaubt?


Ibuprofen kann in der Stillzeit angewendet werden, besonders bei Entzündungen oder Schmerzen nach dem Kaiserschnitt. Wichtig ist, die geringste wirksame Dosis zu wählen und das Medikament möglichst direkt nach dem Stillen einzunehmen.

Welche Schmerzmittel Stillzeit solltest du beim Stillen vermeiden?

Nicht empfohlen sind z. B. Diclofenac, Naproxen, Acetylsalicylsäure (ASS), Metamizol sowie CBD-Öl. Diese Wirkstoffe können potenziell schädlich sein oder sind nicht ausreichend untersucht.

Kann Magnesiummangel Kopfschmerzen in der Stillzeit verursachen?


Ja, häufige Kopfschmerzen nach der Geburt hängen mit einem Magnesiummangel zusammen. Eine magnesiumreiche Ernährung oder Nahrungsergänzung in Absprache mit dem Arzt kann vorbeugen.